Waldsaat - Ethik - Diamond Nature Standard



Zweck aller Maßnahmen ist die weltweite Schaffung großflächiger, nachhaltiger und vor allem neuer Wälder unter Einbeziehung und Optimierung aller damit einher gehenden ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte, die immer auch eine Einbindung der Gesamtbevölkerung vor Ort beinhalten.

Die geschaffenen Neuwälder sollen grundsätzlich die gesamte Bandbreite aller Waldfunktionen (wie Klima, Rohstoff, Schutz, Erholung, Arbeitsplatz, Lebensraum, usw.)  abdecken und damit ein Maximum an globaler Gemeinnützigkeit erreichen.

Im Einzelnen gilt:

  • Eine Zertifizierung der emittierenden Unternehmen erfolgt nach jeweils gültigen internationalen Top-Standards und ist Voraussetzung der Projekteinbindung.
  • Projektiert werden ausschließlich Neuwaldprojekte im Rahmen von Wiederaufforstung ehemaliger Waldflächen oder geeigneter Neuwaldflächen.
  • Alle Maßnahmen haben nach dem Gesetz des Örtlichen Naturwald aus Waldsaat zum Ziel.
  • Die Aufforstungsmaßnahmen sind nach dem Prinzip des geringstmöglichen Eingriffs durch optimierte, umweltschonende und möglichst emissionsarme Verfahren umzusetzen. Auch hier sind nach dem Stand der Technik bestmögliche Umweltbilanzen der eingesetzten Systeme Voraussetzung der Anwendung.
  • Die Neuwaldprojekte binden immer auch die Ansprüche der örtlichen Bevölkerung ein. Insbesondere ist hier die naturräumliche Nutzung zu diversifizieren, die Nachhaltigkeit und Unbedenklichkeit der Auswirkungen in den einzelnen Maßnahmenbereichen sicher zu stellen.
  • Vor jeder Maßnahme ist eine Studie über die mögliche natürliche Pflanzen- und Tierwelt der betroffenen Fläche zu erstellen.
  • Eine positive Zukunftsentwicklung von Pflanze, Tier und Mensch sowie der Umweltbedingungen ist jeweils zu projektieren.
  • Kein Bereich der  Maßnahme darf einen messbaren negativen Effekt auf Geologie, Wasser, Klima und sonstige Umweltfaktoren bewirken.
  • Die Befolgung aller örtlichen Gesetze und Bestimmungen und die Zahlung aller örtlichen Abgaben sind zu gewährleisten.
  • Die gesetzlichen und gewohnheitsmäßigen Rechte der indigenen Gruppen hinsichtlich Besitz, Zugang, Nutzung und Bewirtschaftung von Land, Territorien und Ressourcen sind zu respektieren und dauerhaft zu sichern.
  • Arbeitsmöglichkeiten, Schulungen und andere Dienstleistungen für die lokale Bevölkerung sind zu schaffen und zu erhalten. Alle  Arbeiten werden so gestaltet und ausgeführt, daß Unfall- und  Gesundheitsschutz gewährleistet sind.
  • Die Flächen sind vor illegaler Nutzung, Besiedlung und anderen illegalen Aktivitäten zu schützen.
  • Die Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzabkommens, der Konventionen des ILO (Intern. Arbeitsabkommen) und  des ITTA (intern. Tropenholzabkommens) sind einzuhalten.
  • Der Schutz von Stätten von besonderer kultureller, ökonomischer, ökologischer oder religiöser Bedeutung ist sicher zu stellen.
  • Die Stärkung und Diversifizierung der regionalen Wirtschaft durch die Waldanlage und –bewirtschaftung sowie Schaffung von Flächen anderer Nutzungsarten ist vorzusehen.
  • Die Erhaltung und Mehrung der biologische Vielfalt und der damit verbundenen Werte, der Wasserressourcen, der Böden sowie einzigartiger und empfindlicher Ökosysteme und Landschaften und die Gewährleistung der Erhaltung, Besserung oder Wiederherstellung der ökologischen Funktionen und der Unversehrtheit des Waldes sind Ziel aller Maßnahmen.
  • Umweltfreundliche, chemiefreie Methoden der Schädlingsbekämpfung sollen entwickelt und angewandt werden. Auf Düngemittel und chemische Biozide wird verzichtet.
  • Die Anlage von Monokulturen oder Energiewald ist ausgeschlossen
  • Eine künftige Waldnutzung erfolgt immer nach den jeweiligen Landesstandards des FSC.
  • Eine Rückumwandlung oder Abholzung der Flächen wird ausgeschlossen.
  • Auf den Projektflächen sind alle Maßnahmen untersagt, die gegen örtliche Gemeinwohlwirkungen dem Nutzen Einzelner dienen.
  • Die aus den Maßnahmen erwachsenden ökonomischen Vorteile sollen grundsätzlich den landbesitzenden Völkern(Staaten) zu Gute kommen.
  • Alle Maßnahmen finden in Zusammenarbeit mit den örtlichen Institutionen statt.
  • Die Projektentwicklung, das Monitoring und die Dokumentation sowie Langzeitüberwachung erfolgt unter Einbindung international anerkannter Organisationen oder Institutionen, wie z.B. FSC, TÜV, DNV

Stand 01.04.2009


Waldsaat > | Ökonomie > | Ökologie > | Ethik >


zurück
 
 
 

Forest Seed
T 0481-372211-0
F 0481-372211-19

FSG ForestSeed GmbH
eMail: Info@ForestSeed.org

 

KONTAKT | NEWSLETTER | DOWNLOAD | LINKS | DATENSCHUTZ | AGB | IMPRESSUM