Wälder



Wälder sind komplexe Ökosysteme. Mit optimaler Ressourcenausnutzung sind sie das produktivste Landökosystem. Nach den Ozeanen sind sie die wichtigste Einflussgröße des globalen Klimas.

Sie stellen gegenüber anderen Nutzungsformen global die einzig wirksame Kohlendioxidsenke

dar und sind die wichtigsten Sauerstoffproduzenten. Sie wirken ausgleichend auf den globalen Stoffhaushalt. Ihr Artenreichtum ist ein unschätzbarer Genpool, dessen Bedeutung zunehmend auch in der Industrie erkannt wird.

Wälder erfüllen im Wesentlichen drei Kernfunktionen: Nutzen (Ökonomie), Schutz (Ökologie) und soziale Funktionen (Erholung). Manche dieser Funktionen werden durch den Wald ohne Zutun des Menschen erbracht (beispielsweise die Erzeugung von Sauerstoff), andere werden erst durch die Leistungen der Forstwirtschaft ermöglicht (z.B. Waldwege, die auch das Fahrradfahren ermöglichen). Hinzu kommen noch einige Sonderfunktionen. Die Realisierung der vielfältigen Funktionen obliegt dem Besitzer des Waldes. Werden alle Funktionen gleichzeitig und ausreichend erbracht, so spricht man von Nachhaltiger Forstwirtschaft. Für das Jahr 1997 wurden die jährlich weltweit erbrachten Waldfunktionen auf einen Wert von 4,7 Billionen US-Dollar geschätzt. Das entsprach damals etwa einem Viertel des weltweiten Bruttosozialprodukts.

Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen mit der Resolution  zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt.

Ziel ist, das Bewusstsein und Wissen um die Erhaltung und nachhaltige Entwicklung aller Arten von Wäldern zum Nutzen heutiger und künftiger Generationen zu fördern.Dabei soll auf die besondere Bedeutung des Waldes und einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung auch im Rahmen der Bekämpfung der Armut hingewiesen werden.

Alle internationalen Aktivitäten werden dabei vom Waldforum der Vereinten Nationen (UNFF) in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) koordiniert und durch nationale Aktivitäten unterstützt und ergänzt.

Wälder - so schätzt die Weltbank - bieten Lebensräume für etwa zwei Drittel aller Arten auf der Erde. Die Abholzung der tropischen Regenwälder ist verantwortlich für den Verlust der biologischen Vielfalt mit nicht weniger als 100 Arten pro Tag.

Wälder sind zudem integraler Bestandteil der globalen nachhaltigen Entwicklung. Nach Schätzungen der Weltbank sind mehr als 1,6 Milliarden Menschen für ihren Lebensunterhalt abhängig von der Nutzung von Wald. International werden Wald-Produkte in der Größenordnung von 270 Milliarden Dollar gehandelt - Wald ist ein nicht zu unterschätzender Motor für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung weltweit. Die Resolution 61/193 erkennt an, "dass Wälder und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung maßgeblich zur nachhaltigen Entwicklung, zur Armutsbeseitigung und zur Erreichung der international vereinbarten Entwicklungsziele ... beitragen können".

Die UN Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) schätzt, dass jedes Jahr 130.000 km² der Wälder der Welt verloren gehen. Umstellung auf landwirtschaftlichen Flächen, die nicht nachhaltige Gewinnung von Holz und die Schaffung von menschlichen Siedlungen sind die häufigsten Gründe für den Verlust der Waldflächen.

Nach Angaben der Weltbank gehen bis zu 20 Prozent der globalen klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen, auf das Konto der Entwaldung. Nach Daten der FAO speichern die Wälder der Welt inklusive Waldboden mehr als eine Billion Tonnen Kohlenstoff - doppelt so viel in der Atmosphäre vorhanden.

(aus Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Wald)


Forest Seed - Wälder sind komplexe ÖkosystemeNoch gibt es weltweit knapp 4 Milliarden Hektar Wald.

Jede Minute wird die Fläche von 36 Fußballfeldern weltweit abgeholzt…


Die große Gefahr für Klima und Natur!










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