Die Buche: Europas Baum der Zukunft als waldbauliche
Antwort auf den Klimawandel

Arealkarte von Fagus sylvatica in Europa
mit (teilweise synanthropen) Einzelvorkommen (Punkte)
(Institut für Geobotanik der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg
Nach aktuellen Aussagen führender Forstwissenschaftler
in Europa erhält wegen des Klimawandels die Buche
in den nächsten Jahrzehnten eine sehr große
Bedeutung.
Darauf sollte sich die Forstwelt einstellen.
Um die Versorgung der Forstwirtschaft mit hochwertigem
Saatgut für die Pflanzenproduktion oder besser,
die Waldsaat, sicher zu stellen, bedarf es schlagkräftiger
und bewährter Ernteysteme höchster Qualität
und Leistung.
Das wohl weltweit führende System haben
wir für Sie im Angebot: Die SilvaSat®
Seit Jahrzehnten bewährt. In Leistung und Ergebnis
unübertroffen. Jetzt in der Baureihe E weiter optimiert
und im aktuellen Erntejahr mit noch höheren Ergebnissen
in Erntemenge und Reinheit erfolgreich eingesetzt.
- Stellen Sie sich im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels
auf der richtigen Seite auf.
- Stellen Sie Ihre Versorgung mit hochwertigstem Buchensaatgut
langjährig sicher.
- Sichern Sie den Fortbestand Ihrer Wälder auf
effektivste und vor allem: Preiswerteste Art.
Nutzen Sie die Vorteile unserer Erntetechnik „SilvaSat®“
und der Waldsämaschine „ÖkoSat®“,
um nachhaltig, ökonomisch und ökologisch optimiert
Ihre Wälder umzubauen.
Pressetext aus Eckernförder Zeitung 07.11.2009:
Prall gefüllt mit Bucheckern sind die Kronen der
rund 100 Buchen, die in diesen Tagen im Gehege Hofholz
bei Ascheffel gesammelt werden. Alle paar Jahre sorgt
die so genannte Vollmast der Rotbuche für eine
reichhaltige Ernte in der Försterei Hütten.
Gut 100 000 Quadratmeter Netze haben die schleswig-holsteinischen
Landesforsten für die diesjährige Bucheckernernte
gekauft, damit möglichst wenig Saatgut verloren
geht. "Kurz bevor die Bucheckern reif werden, werden
die Netze auf dem Boden rund um die Buchen ausgelegt",
erzählt Förster Thomas Kahn. Zuvor hat Kahn
in dem Buchenbestand die besten Bäume ausgewählt
und markiert. Da mit den Bucheckern aber auch das Laub
zu Boden und damit in die Netze fällt, müssen
Blätter und die Bucheckern voneinander getrennt
und sortiert werden. Zum Einsatz kommt dann eine Saatguterntemaschine,
die Dietmar Gottfriedsen, Revierleiter in der Försterei
Drage erfunden hat. 200 bis 300 Kilogramm Bucheckern
sortiert die Maschine mit dem Namen "SilvaSat"
pro Stunde. "Etwa 4000 Bucheckern sind ein Kilogramm",
sagt der Diplom-Förster, der 1983 die Technik konstruierte.
"Zuvor musste mit der Hand ausgelesen werden",
sagt Gottfriedsen, der die Maschine. Mittlerweile ist
"SilvaSat" die fünfte Generation der
Erntemaschine, "Baureihe E", wie der Erfinder
betont. Etwa 20 dieser Maschinen gibt es mittlerweile
in Deutschland.
Die mit Laub und Bucheckern gefüllten Netze werden
von den Waldarbeitern eingesammelt und in der Maschine
entleert. Mittels zweier großer Siebe und eines
Luftgebläses werden Bucheckern und Laub voneinander
getrennt und das Saatgut in Säcken gesammelt und
diese verplompt. Denn das Saatgut stammt nicht von irgendwelchen
Buchen, sondern aus einem zertifizierten Bestand. Der
Handel mit dem Pflanz- und Saatgut ist gesetzlich geregelt,
damit nur ausgewähltes und geprüftes Vermehrungsgut
zum Einsatz kommt.
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